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25 JAHRE MUSEUM JÜLICH

DAS MUSEUM ZITADELLE

Römer - Renaissance - Romantik

Seit 25 Jahren präsentiert das Museum Zitadelle die Geschichte der Stadt Jülich und ihrer Region. Besichtigen Sie die Zitadelle, eine Renaissancefestung mit fürstlichem Schloss und mächtigen Wällen. Reisen Sie zurück in die Zeit der Römer, im Info-Zentrum zur Römerstraße „Via Belgica“ und finden Sie heraus welche Bedeutung diese antike Verkehrsader für die Jülicher Geschichte hatte.
Im Schlosskeller warten die Ausstellungen „Das preußische Jahrhundert“, „Der reiche Herzog. Renaissancefürst Wilhelm V. und seine Residenz Jülich“ und „Fahndung nach Augustus“ auf Besucher. Im Pulvermagazin laden zahlreiche Gemälde der Landschaftsmalerei des in Jülich geborenen Johann Wilhelm Schirmer sowie seiner Schüler und Künstlerkollegen zum Betrachten ein.

Das herzogliche Schloss in der Zitadelle

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Das Jubiläumsjahr 2018 präsentiert ein zeitgemäßes, lebendiges Museum in der historischen Festungs- und modernen Forschungsstadt Jülich. Ausgewählte Objekte erhellen schlaglichtartig ein historisches Thema oder eine ganze Epoche. So erzählt eine Fibel vom Alltag in der römischen Provinz, eine Münze demonstriert das Machtstreben und politische Kalkül eines mittelalterlichen Fürsten, ein Landschaftsbild offenbart die Sehnsucht und die Suche einer ganzen Generation nach ihren kulturellen Wurzeln.


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Blickpunktausstellungen im Jubiläumsjahr

<h3>Liebe in den Zeiten der Römer</h3>
				<p>Diese, in der Nähe von Hasselsweiler gefundene, römische Fibel mit Liebesinschrift ist die Keimzelle für unsere Blickpunktausstellung <br>über das Liebesleben in der römischen Provinz.</p>
				<a href="Programmheft_klein.pdf#page=5">Weitere Informationen im Programmheft (PDF)</a>
LiebesFibel
<h3>Das Ende der Grafen von Jülich</h3>
				<p>war ein freudiges Ereignis für Wilhelm V. Markgraf von Jülich. Denn im Jahr 1356 wurde er zum Herzog erhoben und war fortan als Wilhelm I. bekannt. Die erste herzogliche Prägung markiert den erfolgreichen Aufstieg der Grafen von Jülich und den Beginn der Geschichte des Herzogtums. Die Blickpunktaustellung <b>StolzGeprägt</b> stellt anhand verschiedener Münzen den letzen Grafen von Jülich und seine Errungenschaften vor.</p>
				
				<a href="Programmheft_klein.pdf#page=7">Weitere Informationen im Programmheft (PDF)</a>
StolzGeprägt
<h3>Keramik der Renaissance</h3>
				<p>Die hochrangige Sammlung Amendt findet als Dauerleihgabe ein neues Zuhause im Museum Zitadelle. Sie zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von hochwertigem Geschirr als Statussymbol in der Renaissance.</p>
				<h4 style="font-style: italic;">Zu sehen ab: 9. September 2018</h4>
				<a href="Programmheft_klein.pdf#page=9">Weitere Informationen im Programmheft (PDF)</a>
TrinkSprüche
<h3>PokalSieger: Der Jüdische Jugend-Verein Jülich und seine Sportabteilungen</h3>
				<p>Die 80. Wiederkehr der Reichspogromnacht nimmt das Museum zum Anlass, mit dem jüdischen Sport in Jülich einen Teil des vielfältigen kulturellen Lebens in den Blick zu nehmen, das 1938 abrupt beendet wurde.<br>
				Die Ausstellung wird am 11. November um 11. Uhr in der Schlosskapelle mit einem kurzen Einführungsvortrag und einer anschließenden Kuratorenführung eröffnet.</p>
				<h4 style="font-style: italic;">Zu sehen ab 11. November 2018</h4>
				<a href="Programmheft_klein.pdf#page=11">Weitere Informationen im Programmheft (PDF)</a>
PokalSieger

Museums-Schau-Fenster

Eine Aktion der Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße e.V.
<h3>Rekonstruktion des Südportals</h3>
			<p>Die Postamente (Säulensockel) des Südportals des Jülicher Schlosses sind aufwändig mit Trophäen geschmückt. Das Motiv hat, wie die architektonischen Schmuckelemente des Schlosses, seinen Ursprung in der Antike. Säulengeschmückte Portale leiteten sich von antiken Ehrenbögen ab. An Schlossbauten fest installiert, wie bei festlichen Einzügen kurzzeitig errichtet, waren solche Triumpharchitekturen Ehrenzeichen gegenüber dem Herrscher. Bemerkenswert in Jülich ist die Verwendung von Trophäen, Siegeszeichen in Form antikisierend gestalteter Rüstungen und Waffen, die man vor allem von zeitgenössischen kaiserlichen Bauten her kennt. Damit erweist der Bauherr Wilhelm V. von Jülich-Kleve-Berg einerseits dem habsburgischen Kaiserhaus seine Reverenz, unterstreicht damit aber andererseits auch seine eigenen Ambitionen als angeheiratetes Mitglied der kaiserlichen Familie.</p>
<h3>Museums-Schau-Fenster</h3>
				<p>Im Jubilaumsjahr ist das das Museum auch an anderer Stelle zu finden. <br>Die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße e.V. präsentiert eine Auswahl interessanter Objekte in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte.<br>Können Sie alle Finden? Versuchen Sie ihr Glück bei einem entspannenden Museums-Schau-Fenster-Bummel.</p>
<h3>Büste des Augustus mit Bürgerkrone </h3>
					<p>Die "corona civica", ein Eichenlaubkranz, war eine der höchsten militärischen Auszeichnungen im Römischen Reich. Augustus bekam sie 27 v. Chr. verliehen. Seit dieser Zeit wurde die Bürgerkrone zu einer Insignie der kaiserlichen Würde.</p>
<h3>Josef Candels (1903–1992)<br>"Blumenbank in Venedig"</h3>
				<p>Der aus Jülich stammende Künstler hielt sich 1933 für mehrere Monate zu Studienzwecken in Italien, hauptsächlich in Venedig auf. Er stellte noch im gleichen Jahr im Saal Lafos in Jülich 24 auf dieser Reise entstandene Werke aus. Die „Blumenbank in Venedig“ wurde von Nachbarn des Künstlers gekauft und von Nachfahren dem Museum geschenkt. </p>
<h3>Museums-Schau-Fenster</h3>
				<p>Im Jubilaumsjahr ist das das Museum auch an anderer Stelle zu finden. <br>Die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße e.V. präsentiert eine Auswahl interessanter Objekte in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte.<br>Können Sie alle Finden? Versuchen Sie ihr Glück bei einem entspannenden Museums-Schau-Fenster-Bummel.</p>
<h3>Halber Turnosgroschen (Turnose) </h3>
			<p>Ende 1356 wurde Wilhelm von Jülich von Kaiser Karl IV. auf dem Reichstag zu Metz in den Herzogsstand erhoben. Diese Tatsache fand auch in der Jülicher Münzprägung in beeindruckender Weise ihren Niederschlag. Wahrscheinlich schon Anfang 1357 ließ Wilhelm in Jülich neue Münzen schlagen, auf denen er als älterer Mann mit üppigem Bart zu sehen ist. Es ist wahrscheinlich, dass die Darstellung Wilhelm zumindest ähnlich ist. Damit wäre diese Münze vermutlich das persönlichste Zeugnis, das von diesem außergewöhnlichen Herrscher erhalten geblieben ist. Die hier gezeigte Münze ist das zweite bekannte und am besten erhaltene Exemplar. Sie markiert den Anfang der herzoglichen Münzprägung Wilhelms in Jülich, Düren, Bergheim und Aachen.</p>
<h3>Die sechs klevischen Herzöge vor der Stadtansicht von Kleve</h3>
			<p>Ein vielfach kopiertes Gemälde aus dem 17. Jahrhundert zeigt die sechs Klever Herzöge vor dem Stadtbild von Kleve. Drei von ihnen, Johann III., Wilhelm V. und Johann Wilhelm I. waren zugleich Herzöge von Jülich und Berg. Die Bildnisse sind damit ein sinnfälliges Zeugnis der Geschichte der Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg. Das sogenannte Herzöge-Bild, auch als »Rathausbild« bezeichnet, existiert bzw. existierte neben der Jülicher Version in qualitativ sehr unterschiedlichen Fassungen. Es zeigt jeweils vor einer Ansicht der Residenzstadt Kleve mit der Stiftskirche und der Schwanenburg die Porträts der Klever Herzöge Adolf I., Johann I., Johann II., Johann III., Wilhelm V. und Johann Wilhelm I.
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<h3>Museums-Schau-Fenster</h3>
			<p>Im Jubilaumsjahr ist das das Museum auch an anderer Stelle zu finden. <br>Die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße e.V. präsentiert eine Auswahl interessanter Objekte in den Schaufenstern der teilnehmenden Geschäfte.<br>Können Sie alle Finden? Versuchen Sie ihr Glück bei einem entspannenden Museums-Schau-Fenster-Bummel.</p>
<h3>Johann Wilhelm Schirmer (1807–1863)<br>Autumnal Storm – Herbststurm</h3>
			<p>Dieses Werk und seine Geschichte verdeutlicht durch seine Provenienz wie kaum ein anderes Werk die wirtschaftliche und kulturelle Verbindung Deutschlands mit dem aufstrebenden Amerika des 19. Jahrhunderts. Der »Herbststurm« wurde in New York in der »Düsseldorf Gallery« ausgestellt und in Privatbesitz verkauft. Bis vor kurzem ließ er sich nur durch den Ausstellungskatalog »Gems from the Düsseldorf Gallery« nachweisen. Durch Recherchen des Museums wurde er 2017 im amerikanischen Kunsthandel identifiziert.</p>
<h3>Hans Thoma (1839–1924)<br>Chiemseeufer</h3>
			<p>Hans Thoma, ein Karlsruher Schüler Schirmers von 1859–1863, ließ die klassische-idealisierende Richtung Schirmers im späteren Schaffen hinter sich. Das Studium der Natur jedoch nahm bei ihm – wie bei seinem Lehrer – breiten Raum ein. Er war einer der erfolgreichsten Schüler Schirmers.</p>
<h3>Heiner Altmeppen<br>Sternwarte in Pier, 2018</h3>
			<p>Das kosmische Motiv der Sternwarte kontrastiert mit der einfachen Grundform eines Hauses als Synonym von Heimat. Die Tagebaukante im Hintergrund stellt diese Symbole in den Kontext von Veränderung und Abschied. Vitale Brennnesseln und Merkmale des Verfalls erzeugen in ihrer haptisch anmutenden Darstellung eine beunruhigende Realität.</p>
<h3>Scheibenfibel mit Liebesinschrift</h3>
			<p>Lange Zeit herrschte die Meinung, dass die romantische Liebe in der römischen Gesellschaft kaum eine Rolle spielte. Kleininschriften auf verschiedenen Alltagsgegenständen und Schmuckstücken zeigen jedoch ein anderes Bild. Liebesbotschaften finden sich z. B. auf Schreibgriffeln, Ringen oder auf Fibeln. In deutlichen, manchmal auch vulgären Worten drücken diese sprechenden Geschenke Gefühle für die Adressaten aus. Eine Liebesfibel trug man gut sichtbar als Gewandschließe oder dekorative Brosche. Unübersehbar bekannte die beschenkte Frau sich so zu ihrem Verehrer. Fibeln, die Sicherheitsnadeln der Antike, sind in der Archäologie allgegenwärtig und in zahlreichen Formen bekannt. Neben dekorativen Scheibenfibeln gibt es zahlreiche Varianten von Bügelfibeln. Die Fibelmode ist für Archäologen auch ein wichtiges Werkzeug bei der Datierung von Fundstellen. </p>
<h3>Relief mit der Darstellung der antiken Fruchtbarkeitsgöttin Ceres</h3>
			<p>Das Relief über dem inneren Portal des stadtseitigen Zugangs gehört zu den wenigen, hochwertigen figürlichen Steinmetzarbeiten an Schloss und Zitadelle Jülich. Es zeigt die antike Fruchtbarkeitsgöttin Ceres, die in der rechten Hand eine Schale mit Früchten und in der linken ein Ährenbündel hält. Sie tritt nahezu vollplastisch aus dem Relief hervor, genauso wie die beiden Füllhörner, die sie rahmen. Im Flachrelief erkennt man weitere Motive, darunter links neben dem Kopf der Ceres ein Kamel und rechts von ihr einen Opferaltar vor dem eine enthauptete Gestalt liegt. Beides könnte als subtiler Hinweis für die Untertanen gedeutet </p>
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Zitadelle Jülich, Schlosstraße, 52428 Jülich
Fon: +49 (0)2461 - 93 76 80
E-Mail: museum@juelich.de

Öffnungszeiten

April-Oktober
Montag-Freitag
Samstag, Sonntag, Feiertag
14-18 Uhr
11-18 Uhr
November-März Samstag
Sonntag
14-17
11-17
Karneval, Karfreitag, Heiligabend, Sylvester geschlossen

Preise

Einzelkarte 4,- €
Ermäßigt* 3,- €
Familienkarte 6,- €
Kinder bis 10 Jahre frei
Kindergärten und Schulklassen
Inhaber der Ehrenamtskarte NRW
ICOM-Mitglieder
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Juleica-Inhaber (Jugendleiter/in Card)
frei
*ermäßigungsberechtigt sind: Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Inhaber einer Tages- oder Dauerkarte des Brückenkopf-Parks

Führungen durch die Zitadelle und die Ausstellungen können auch außerhalb der Öffnungszeiten des Museums stattfinden. Führung Buchen